Reanimation

Lange ist es her, dass ich zuletzt etwas auf meiner Seite veröffentlicht hatte. Während ich auf die Rückmeldung etwaiger Verlage wartete, erschien es mir sinnvoll, meinen Roman auf YouTube zu promoten – was binnen kürzester Zeit zu einer Nebensächlichkeit mutierte. Stattdessen gesellten sich politische, gesellschaftskritische und psychologische Inhalte hinzu, die nach und nach einen hohen Stellenwert einzunehmen begannen. Poesie. Kunst. Literatur, im Allgemeinen gesprochen, traten in den Hintergrund. Meine Prioritäten hatten sich schlichtweg verschoben. Zum einen, weil ich selbst momentan nahezu besessen von solcherlei Themen bin und zum anderen, da sich die meisten Menschen nicht für das geschriebene Wort in Punkto Schöngeistiges zu interessieren scheinen. In meinem Fall war dieser Umstand gleichwohl nicht weiter tragisch.

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Es ist geschehen

Bisher hat mir leider noch kein Verlag geantwortet, doch bin ich nicht gewillt, einfach aufzugeben. Aus diesem Grunde heraus habe ich einen Youtube-Kanal erstellt, auf dem inzwischen schon ein wenig Content vorhanden ist. Dorthin werde ich künftig meine Gedanken zum aktuellen Zeitgeschehen verschieben und die Website stattdessen mit Updates zum eigenen Roman füllen. Auch habe ich vor, im Laufe der Zeit über meine Erfahrungen als Schriftstellerin zu schreiben und ebenso Schreibübungen und Lyrik zu veröffentlichen. Dennoch wird sich der neue Youtube-Kanal nicht ausschließlich mit meiner Meinung zu bestimmten Themen befassen, sondern in gleicher Weise mit Liedern, Gedichten und Soundtracks. Letztere geben einen kleinen Einblick in das Innenleben einiger Charaktere preis, porträtieren meine für Spiegelscherben erschaffene Welt Tyredynn und dienen auch als Buch-Promotion.

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Das Thermalhöhlenbad – Schreibübung

Diese Beschreibung ist vor einem Jahr im Zuge des Ausbaus einer Stadt innerhalb eines Browsergames entstanden. Da dort die meisten nicht mehr wirklich aktiv sind und ich den Text doch recht gelungen finde, präsentiere ich ihn euch hier. Konstruktive Kritik ist stets gern gesehen.

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Meinungsfreiheit ad acta gelegt?

Der Flug der Nachtigall

Eine Woche nach meiner Statistikklausur habe ich nun wieder etwas mehr Zeit zum Schreiben, auch wenn ich inzwischen bezweifle, dass ich es hinbekommen werde, wöchentlich einen Artikel herauszubringen. Dennoch ist mir, etwas verspätet, endlich die Aufarbeitung meines Gedichtes “Der Flug der Nachtigall” gelungen. Dieses entstand am 12.08.2016, das ich damals für einen Bardenwettbewerb innerhalb des RP-Browsergames Evergore konzipierte.

Hier stelle ich euch eine kürzere und abgewandelte Version vor. Die Nachtigall steht sinnbildlich für die Balance, während der weiße Falke und der schwarze Greif zwei extreme, gegensätzliche Sichtweisen / Ideologien darstellen, zusammen mit ihren verheerenden Folgen, welche daraus resultieren können. Die Geschehnisse finden in einer Fantasy-Welt statt, doch gehe ich davon aus, dass man durchaus Parallelen zur jetzigen Zeit ziehen kann und vielleicht sogar sollte.

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Befreit

Auftragsarbeit – kreiert von Astri Lohne

Zum Himmel,
mein Haupt
erhoben.

Nicht ein Satz,
noch eine Geschichte
sollten jemals
wieder
so enden,
wie (…)

Ja, wie?

Wie zuvor?

In der Stille einer
(…)
Kammer.
Ohne Reime.
Ohne Gedanken
wird mir bewusst:

Am Anfang war
das Wort
und das Wort
war göttlich.

Doch wer sagt,
dass Gott
keinen schmutzigen Witz
erzählen wollte?

(…)

Und wer sagt,
dass ich –

Ich (…)

Nicht der Letzte
sein könnte,
der übrig
bleibt,
um –

um (…)

zu lachen?

 

© 12.02.2017 Saria Delaney

Wir haben etwas gewagt

Fast zwei Wochen ist es nun her, dass wir an der internationalen, weltgrößten Schnitzeljagd Gishwhes teilgenommen haben. Gewinnen werden wir sicherlich nicht, allerdings sind wir dafür um wertvolle Erfahrungen reicher geworden.

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Das Gesicht hinter dem Monitor

Schriftstellerei. Eine oftmals als brotlos deklarierte Kunst.
“Wähle einen richtigen Beruf”, hieß es in meinem Bekanntenkreis häufig.
“Es gibt keinen Garant dafür, dass sich dein Buch verkaufen wird, geschweige denn, dass du überhaupt einen Verlag findest.”
Sie hatten nicht Unrecht.

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Vergiftete Debattenkultur

Nun, da Gishwhes beinahe beendet ist, war für das kommende Wochenende eigentlich eine Vorstellung meinerseits angedacht, welche länger als meine Durchschnittsartikel werden sollte – zumal ich den letzten Sonntag habe ausfallen lassen müssen. Doch nun ist etwas geschehen, das mich zugegebenermaßen sprachlos stimmt, in Anbetracht der Geschehnisse und der einseitigen Berichterstattung in Deutschland zu diesem Fall: Ein Mitarbeiter Googles wird aufgrund von vermeintlichem Sexismus gekündigt.

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Das war der letzte Streich

Dies wird vermutlich der letzte Artikel sein, den ich bezüglich des Status meiner Homepage schreiben werde – mit guten Neuigkeiten!

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