Wir haben etwas gewagt

Fast zwei Wochen ist es nun her, dass wir an der internationalen, weltgrößten Schnitzeljagd Gishwhes teilgenommen haben. Gewinnen werden wir sicherlich nicht, allerdings sind wir dafür um wertvolle Erfahrungen reicher geworden.

Wir versichern: Bei dieser Aktion sind keinerlei Schranken zu Schaden gekommen.

Im oben eingefügten Link verweise ich auf einen älteren Beitrag, der das Event noch einmal grob zusammenfasst und sowohl weiterführende Quellen als auch Ankündigungen enthält. In diesem Artikel werde ich auf unsere gewählten Aufgaben eingehen und meine persönlichen Eindrücke schildern.

Was haben wir demnach alles angestellt? Überraschend vieles. Da ich Anfang Juli überhaupt erst von Gishwhes erfahren hatte und die Anmeldung beinahe vorrüber war, ging ich davon aus, dass wir nicht genug Team-Mitglieder zusammenbekommen würden. Glücklicherweise ordneten die Veranstalter uns weitere Teilnehmer zu, von denen die meisten bis zum Ende aktiv dabei waren.

198 verschiedene Herausforderungen durften wir bewältigen und zudem frei und individuell entscheiden, welche wir uns davon zutrauen. Manche der Aufgaben verlangten ein hohes Maß an Mut, während andere allein von zu Hause aus bewältigt werden konnten. Von absurden Fragestellungen wie „Traust Du dich, ein Kleid aus Orangenschalen zu tragen?“ bis hin zu ernsten Themen wie „Initiiere eine Spendenaktion für eine Schule in Nepal und stelle ein Fundraising online“, war alles dabei.

Eigene Aufgabenliste. Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Und so haben wir:

  • bunt verzierte Briefumschläge mit Münzen an Hilfsbedürftige in einem Waschsalon verteilt,
  • nach Verbotsschildern in Hannover gesucht und legalen Schabernack mit ihnen getrieben (was überraschend schwierig gewesen ist),
  • Legofiguren in Wackelpudding eingefroren,
  • melodramatische Gedichte geschrieben,
  • den Erhalt einer Schule in Nepal garantiert,
  • eine eigene Liste an Aufgaben erstellt
  • Statistiken ausgewertet, welche in Erfahrung bringen sollten, wie viele Links- und Rechtshänder ihre Zähne zunächst auf der linken oder rechten Seite putzten,
  • Festivitäten zu Ehren eines Familiengetränks abgehalten,
  • Backwaren an die Bewohner eines Frauenhauses gespendet,
  • eine Rembrandt-Pizza „gemalt“,
  • Prominente auf den Arm genommen,
  • uns öffentlich für die freie Meinungsäußerung stark gemacht
  • und vieles mehr.

Ein stiller Protest gegen das bald in Kraft tretende Netzwerkdurchsetzungsgesetz.

Es ist sehr schade, dass dies wohl das letzte Gishwhes gewesen sein wird, welches in einer solchen Art und Weise zahlreiche Teilnehmer zum Leiden und zum Amüsieren gebracht hat. Es bleibt abzusehen, was die Zukunft bringen mag, doch bin ich inzwischen davon überzeugt, im kommenden Jahr eine ähnliche Veranstaltung von den Initiatoren auf die Beine gestellt zu sehen, die vermutlich noch die vorangegangenen Events übertreffen könnte. Sofern es die Zeit erlauben sollte, werde ich mich dann erneut anmelden – vielleicht zusammen mit dem Blogger David Mitzkat von hspdeutschland.com, dem Gishwhes ebenfalls zu gefallen schien.

Eine weitere Aufgabe aus der Liste: Kopiere ein Bild von einer berühmten Persönlichkeit und baue eine unerwartete Wendung mit ein. Links ist Genevieve Padalecki mit ihrem Sohn zu sehen. Rechts bin ich – mit meiner Playstation.

3 Kommentare zu “Wir haben etwas gewagt

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