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FAQ

1. Woher hast du all diese in Auftrag gegebenen Bilder her?

Kurz und bündig: DeviantArt. Dort werdet ihr eine Vielzahl an professionellen Künstlern antreffen, die sich gern um die Verwirklichung eurer Ideen kümmern werden. Eine Liste aller Schöpfer, mit denen ich zusammengearbeitet habe, findet ihr im Reiter Künstler.

2. Wie teuer sind Portraits, Avatare und Landschaftsgemälde?

Das kommt ganz auf den Künstler, dessen Aufwand und etwaige kommerzielle Rechte an. Wer besonders talentiert und gefragt ist, kann seine Preise entsprechend anpassen. Bei Illustrationen, wie Buch-Cover, muss der Auftraggeber mit 120$ aufwärts rechnen. Für meine Chibi-Avatare hingegen bezahlte ich zwischen 7-15$, während realistischere Versionen bis zu 60$ kosteten.

3. Mit welchen Programmen arbeitest Du?

  • Skripte, Geschichten und Romane: Open Office.
  • Audio-Aufnahmen: Audacity.
  • Bildbearbeitung: Photoshop.
  • Animationen und Videos: Adobe Premiere Pro und After Effects.

4. Wann wird dein Buch endlich veröffentlicht?

Die kurze und bündige Antwort: Sobald ich Zeit zum Editieren meines 945 Seiten schweren Schinkens finde.

Eine etwas längere Antwort: Nach wie vor finde ich keinen Verlag, was zum einen daran liegen könnte, dass ich bereits vor Jahren Kunst und Politik miteinander vermischte und es deshalb nicht auszuschließen ist, als gebrandmarkt angesehen zu werden. Für deutlich wahrscheinlicher halte ich jedoch den Umstand, nicht den Massengeschmack getroffen zu haben oder stilistisch zu schlecht zu sein. Möglicherweise treffen auch alle genannten  Punkte zu. Nichtsdestotrotz bedeutet das nun einmal, entweder auf Self-Publishing angewiesen zu sein oder aufzugeben. Letzteres liegt nicht in meiner Natur, also muss ich parallel dazu das Marketing übernehmen und den Lektor ersetzen.

Dies kostet allerdings Zeit. Eine wertvolle Ressource, von welcher ich zu wenig besitze, denn mit schöngeistigen Werken wird der durchschnittliche Künstler bedauerlicherweise nicht seine Miete bezahlen oder einen gefüllten Kühlschrank vorfinden können. Vermutlich ist es meinem Zynismus geschuldet, wenn ich die Behauptung aufstelle, dass Kunst in Deutschland nicht umsonst als eine brotlose Tätigkeit betrachtet wird, während nicht wenige Menschen simultan eine kostenlose Unterhaltung zu erwarten scheinen. Sonst würde deutlich mehr investiert werden, anstatt bloß zu konsumieren. Weshalb ich jedem angehenden Schreiberling meine persönliche Vorgehensweise ans Herz lege, zunächst eine Ausbildung oder ein Studium abzuschließen, um später finanziell abgesichert zu sein.  Das Leben eines Künstlers ist mit Risiken verbunden und zusätzliche Belastungen des Alltages lassen Träume schnell zerbersten. Da mein Privatleben mit allerlei Verpflichtungen gespickt ist, sowie dem Streben nach einer stabilen und langfristigen Zukunft, müssen vernünftige Prioritäten gesetzt werden.

Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben. Peu à peu. Einen Schritt nach dem anderen gehen. Wer zwingt mich denn, zu sprinten und schlimmstenfalls tatsächlich ein grottenschlechtes Produkt auf den Markt zu bringen? Nur rasten sollte ich nicht. Damit dieses kleine, obschon beständige Projekt nicht irgendwann wie eine Seifenblase zerplatzt.

5. Auf Twitter folgst Du Personen, die mir nicht passen und auf YouTube empfiehlst Du Leute, die ich für kontrovers halte. Wieso torpedierst Du dich so dermaßen selbst?

Tue ich das? Sicherlich. Ist es mir egal? Durchaus. Denn in Anbetracht der politisch momentan recht angespannten Lage, wo jeder unvermittelt aufgrund einer salopp dargebrachten Botschaft diffamiert oder direkt verteufelt werden kann, so dürften bald keine Menschen mehr existieren, die nicht bereits irgendwann einmal den dauerempörten Mobs zum Fraß vorgeworfen worden wären. Ein bisschen Kontaktschuld einstreuen, ein paar Aussagen verdrehen oder die fadenscheinige Annahme in den Raum werfen, man müsse exakt jeden Standpunkt seines auserkorenen Nemesis’ vertreten und schon ist das Unheil angerichtet. Denn jene, die solcherlei Denkweisen vertreten, verfolgen oftmals das Ziel, unliebsame Personen ausgrenzen zu wollen.

Anstatt dem Redner ein gewisses Maß an Respekt und Offenheit für neue Eindrücke und Erfahrungen entgegen zu bringen, verschließt man sich lieber. Wie ein erwachsenes Kind, das nie dazu imstande gewesen ist, seiner Trotzphase zu entfliehen und es deshalb nun alle Beteiligten auf das eigene Niveau herunterziehen muss. Selbstverständlich hat jede Entscheidung Konsequenzen. Aber wer seine Ansichten in den Äther raunt,  so harmlos sie vielleicht auch sein mögen, muss eines Tages damit rechnen, plötzlich im Haifischbecken schwimmen lernen zu müssen. Der einzige Weg, derlei geartete Spiele zu gewinnen, ist es, gar nicht erst mitzuspielen – oder sich eben nicht von der Masse verunsichern zu lassen.

 

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