Bredona

Geschichte

Vor etwa 1.500 Jahren begann die gezielte Auslöschung zahlreicher Menschen aller Nationen, welche dieser Tage häufig noch als „der Fall der alten Zivilisationen“ bezeichnet wird. Jene wenigen Überlebenden, die der einstigen Zerstörung zu entkommen vermochten, verstreuten sich auf die wenigen bewohnbaren Gebiete der Welt. Die schrecklichen Geschehnisse verdrängend und nunmehr auf den eigenen Fortbestand bedacht, würden sie sich allem widersetzen, was ihre Existenz bedrohen sollte. Zum Verdruss der Gebeutelten mussten sie jedoch bald feststellen, dass vielerorts Gefahren lauerten. Denn nicht nur die sich beständig ändernden Umwelteinflüsse forderten ihre Opfer – auch eine bisher verborgen gebliebene Lebensform begann sich in deren Belange einzumischen – Baalim. Wer nicht aufgrund einer Krankheit oder Naturkatastrophe dahinsiechte, sah sich nicht selten in der Gewalt dieser Wesen wieder, welche in den Häuten von Menschen wandelten. Obgleich viele einem solchen Schicksal entrinnen konnten, wurden jene, die in Gefangenschaft gerieten, über die Jahrhunderte hinweg unterjocht.

Und nun, da fast eineinhalb Millennien vorbeigezogen sind, haben sich die Nachfahren erneut in alle Himmelsrichtungen verstreut. Manche bezeichnen sich als Bredona, andere wiederum als Aesmadon oder Myannar, doch in Wahrheit hat die Mehrheit ihre Herkunft vergessen. Die Wenigen, die sich mit der Vergangenheit ihrer Vorfahren auseinandergesetzt haben, nehmen die erfundenen Namen bereitwillig an, um sich bewusst von den Menschen und deren Schandtaten zu distanzieren.

Aussehen

Bräunliche Haut, die an hellen oder dunklen Lehm erinnert – manchmal wie Sand. Ähnliches lässt sich über die Haar- und Augenfarbe der Bredona sagen, welche oftmals zwischen erdig und kohlschwarz variiert. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich zudem bei einigen Vertretern dieses Volkes eine rote Iris entwickelt, während blau und grün ausnahmslos verschwunden sind. Auffällig ist zudem noch der hohe Wuchs. Zwar wird kaum jemand die Größe eines Aesmadon erreichen, doch für bredonische Männer entsprechen etwa 180cm durchaus der Norm.

Wesen

Die Natur der Bredona in Tyredynn unterscheidet sich von Region zu Region – und selbst von Stadt zu Stadt – beträchtlich. Sowohl ihre Erziehung als auch etliche kulturelle Einflüsse prägten und prägen die Persönlichkeit des Einzelnen. So ist dieses Volk aufgrund seines Wohlstandes und der bürgernahen Politik in Withar weitaus aufgeschlossener und gutmütiger als dessen Artgenossen in Haresvall oder Usbaal, wo Machtkämpfe und Unterdrückung noch immer an der Tagesordnung sind. Es scheint daher kaum verwunderlich, dass in den Teilen des Landes, wo Ungerechtigkeit und Armut am größten sind, meistens weitaus rauere Umgangsformen gepflegt werden. Was die Bredona gleichwohl allesamt gemein zu haben scheinen, ist ihre Widerstandsfähigkeit und Starrsinnigkeit und ein unzerstörbarer Überlebenswille.

Gesellschaft

Obgleich einige Bredona die Einsamkeit bevorzugen, besitzt doch der Großteil von ihnen ein ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl. Dennoch sind eben diese Gemeinschaften so mannigfaltig wie jene Wesen selbst. Während im Norden Tyredynns viel Wert auf Individualität gelegt wird, schließen sich die Nachfahren der Menschen in südlicheren Regionen bevorzugt Gruppen an, mit denen sie eigene Ideale teilen oder ihre Ziele verwirklichen können. Mehr Informationen erhalten Sie in den jeweiligen Unterkategorien im Menüpunkt Städte.

Handwerk und Begabungen

Bredona weisen keinerlei magische Fähigkeiten auf. Dafür verfügen sie über ein breit gefächertes Ausmaß an handwerklichen Talenten. Egal ob Fischer, Schmied, Hausmagd oder Medicus – unter diesen Völkern sind die verschiedensten Künste vertreten.

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